AT-OeStA/HHStA UR AUR 20216 Graf Martin von St. Georgen, Pfarrer zu Graz, erklärt für sich und seine Nachfolger, dass sie dem Juden Friedel aus Graz acht Pfund Wiener Pfennig schulden, wofür er die von der Badstube zu Graz an der Murbrücke zu leistenden vier Pfund Pfennig Gülte und 16 Kapaune als

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA UR AUR 20216
Titel:Graf Martin von St. Georgen, Pfarrer zu Graz, erklärt für sich und seine Nachfolger, dass sie dem Juden Friedel aus Graz acht Pfund Wiener Pfennig schulden, wofür er die von der Badstube zu Graz an der Murbrücke zu leistenden vier Pfund Pfennig Gülte und 16 Kapaune als Pfand setzt.
Entstehungszeitraum:29.01.1416
Stufe:Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde)

Angaben zum Kontext

Provenienz:Rep. 3;
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Graf Martin von St. Georgen, Pfarrer zu Graz, erklärt für sich und seine Nachfolger, dass sie dem Juden Friedel (Fridlein) aus Graz, dessen Frau und Erben acht Pfund Wiener Pfennig schulden, wofür er ihnen mit dieser Urkunde die von der Badstube zu Graz an der Murbrücke zu leistenden vier Pfund Pfennig Gülte und 16 Kapaune als Pfand setzt. Die Juden sollen Gülte und Kapaune als Zinsen so lange innehaben, bis Martin und seine Nachfolger ihnen die acht Pfund bezahlt haben; sobald dies geschehen ist, erhalten diese die Gülte und die Kapaune wieder zurück. Martin und seine Nachfolger haben den Juden auch die Urkunde über die vier Pfund Pfennig Gülte und die Kapaune mit allen Rechten mitübergeben. Sollten Gülte und Kapaune nicht ausreichen, sollen die Juden aus dem gesamten liegenden und beweglichen Besitz der Aussteller entschädigt werden; sobald die Juden die Rückzahlung verlangen, soll diese innerhalb eines Monats erfolgen. Geschieht dies nicht, sollen die Aussteller die Juden schadlos halten, wofür sie ihren gesamten liegenden oder beweglichen Besitz als Sicherheit setzen, aus dem der Landesfürst in Steier oder dessen Vertreter die Juden entschädigen soll. (Brugger/Wiedl)
Aussteller:Graf Martin von St. Georgen, Pfarrer zu Graz
Empfänger/Vertragspartner:Jude Friedel aus Graz
Ort:s.l.
Sprache:Deutsch
Siegel:1 anhangendes Siegel des Ausstellers
Beschreibstoff:Pergament

Angaben zur Benutzung

Reproduktion vorhanden:Digitale Aufnahme

Angaben zu verwandtem Material

Veröffentlichungen:Brugger/Wiedl, Regesten zur Geschichte der Juden in Österreich im Mittelalter, Bd. 5, S. 189, Nr. 2579.

Weitere Bemerkungen

Bemerkungen:Hebräischer Rückvermerk:
רחיצה
'Badestube'
 

Behältnisse

Anzahl:1
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:siehe auch:
AT-OeStA/HHStA UR AUR 20165 Christian der Bader und seine Frau Margarethe reversieren Martin, Graf zu St. Jörgen und Pfarrer zu Graz, über die kaufrechtsweise Überlassung der Badstube bei der Murbrücke zu Graz., 1415.09.16 (Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde))
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1446
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=6861820
 

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