|
AT-OeStA/KA NL 2131 (B, C) 2131 (B, C) HOENIG, Anton, 1914-1945 (Bestand)
Angaben zur Identifikation |
| Signatur: | AT-OeStA/KA NL 2131 (B, C) |
| Titel: | 2131 (B, C) HOENIG, Anton |
| Entstehungszeitraum: | 1914 - 1945 |
| Stufe: | Bestand |
|
Angaben zum Umfang |
| Anzahl: | 3 |
|
Angaben zum Kontext |
| Aktenbildner-/Provenienzname: | Major, Dr. Anton Eduard Jakob HOENIG (GESPERRT!)
15.03.1885 geboren in Mährisch Schönberg, Sohn des Eduard Hoenig und Ida, geborene Wlach; seine Geschwister: Ida, * 29.09.1886 in Mährisch Schönberg, + 02.05.1888 in Mährisch Schönberg und Edit * 29.05.1889 in Mährisch Schönberg, * 10.10.1967 in Steyr, Oberösterreich; nach der Bürgerschule (Volksschule) in Mährisch Schönberg; besuchte Hoenig 1895 bis 1896 1 Classe am Landes- Unter- und Communal-Obergymnasium in Mährisch Schönberg; 1897 bis 1898 2. Classe im neuen Kaiser Franz-Josef-Gymnasium; 1899 bis 1900 5. Classe im Kaiser Franz-Josef-Gymnasium in Mährisch Schönberg; 1900 bis 1901 6. Classe Landes- Unter- und Communal- Obergymnasium in Mährisch Neustadt (Unicov); 1901 bis 1902 7. Classe am Kaiser Franz-Josef-Gymnasium in Mährisch Schönberg; 1902 bis 1903 8. Classe am Kaiser Franz-Josef-Gymnasium in Mährisch Schönberg; 20.07.1903 Matura am Kaiser Franz-Josef-Gymnasium in Mährisch Schönberg; 1903 bis 1904 1. Semester an der k.k. Technischen Hochschule in Brünn; 1904 bis 1905 3. Semester an der k.k. Technischen Hochschule in Prag; 1905 bis 1906 5. Semester an der k.k. Technischen Hochschule in Prag; 10.01.1906 bis 28.10.1907 1-jährig Freiwilliger in Olmütz auf eigene Kosten; 1907 bis 1908 7. Semester an der k.k. Technischen Hochschule in Prag; 1908 bis 1909 9. Semester an der k.k. Technischen Hochschule in Graz; 1909 bis 1910 11. Semester an der k.k. Technischen Hochschule in Prag; 1910 bis 1911 13. Semester an der k.k. Technischen Hochschule in Prag; 1911 bis 1913 Assistent für Hochbau und Städtebau an der deutschen Technischen Hochschule in Prag, bei Prof. Dr. Theodor Bach; 02.10.1913 2. Staatsprüfung aus dem Hochbaufach mit Auszeichnung bestanden; Ernennung zum Konstrukteur an der Technischen Hochschule zu Prag; während der Assistenten- und Konstrukteurjahre neben der Lehrtätigkeit reiche praktische Mitarbeit auf dem Baubüro der Professoren Bach und Jaray; 1909 bis 1914 neben dem Studium fielen besondere alpinistische Aktivitäten an; |
| 1909 ? Besteigung des Ortler mit Adalbert Wlach; als Mitglied des Vereins für Höhlenkunde in Graz hielt Anton Hoenig (stets mit Toni Hönig wieder gegeben) mehrfach Vorträge und schrieb in Fachzeitschriften über seine Höhlenforschungen; 09.07.1911 Erster Österreichischer Speläogen-Kongress in Hallstatt (Toni Hönig war mit zwei Wortmeldungen dabei); 05.12.1912 Erstes Österreichisches Museum für Höhlenkunde wurde am Pöstlingberg bei Linz-Urfahr eröffnet (Toni Hönig war zumindest mit Fotos und Plänen dabei); 1909 Lurggrotte in der Steiermark wurde erforscht (Toni Hönig war dabei); 1811 Barrande-Höhle im Berauntal nahe Sbrsko (Bö) wurde aufgenommen, Weißenbacher Höhle in Ennstal war Vortragthema von Toni Hönig; 1913 bis 1914 verfolgte Anton Hoenig interessiert die Vorbereitungen zur Österreichischen Antarktisexpedition; infolge des Ausbruchs vom 1. Weltkrieg kam sie nicht zur Ausführung; wie weit dort sein Engagement ging, war im Nachhinein nicht feststellbar; ein bodenlanger Schaffell gefütterter Kapuzenmantel und hirschlederne „Unterwäsche“ wurden erst im 2. Weltkrieg für die frierenden Soldaten an der Ostfront abgeliefert; 1914 bis 1918 Teilname im 1. Weltkrieg, beginnend als Leutnant wiederholt ausgezeichnet, abschließend als Hauptmann; 1919 wieder Konstrukteur an der Technischen Hochschule in Prag; Oktober 1919 Aufgabe der Hochschullaufbahn aus politischen Gründen (Verweigerung des Treueides für die Tschechoslowakei); 1919 bis1920 Entwurf und Ausführung von Neu- und Umbauten bei den Baufirmen Wagner in Salzburg, Panek in Peggau sowie Kratochwil in Graz; |
| 1920 Promotion an der Technischen Hochschule in Prag mit der Dissertation: „Deutscher Städtebau in Böhmen“, als Buch erschienen bei Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin, 1921; Dienstvertrag mit der Kgl. Niederländischen Kolonialregierung, Eintritt in den niederländisch-indischen Regierungsbaudienst; 1921 bis 1923 Regierungsbaumeister in Departement der öffentlichen Arbeiten in Batavia, Java NL-Ind.; umfangreiche Arbeiten aus städtebaulichem Gebiete, Bebauungspläne für die Stadterweiterung von Batavia, Tandjong-Priok (Java), Belawan-Deli (Sumatra), Makassar (Celebes) u.a.; Nebenberuflich: Archäologische Forschungen zur altindischen Architekturwissenschaft; Buch „Das Formproblem des Borobudur“, erschienen bei C. Winkler, Batavia, 1924; 1923 Ernennung zum Chef des öffentlichen Baudienstes in Madioen, Mitteljava, drei Monate technischer Verwaltungsdienst; 23.12.1923 Anton Hoenig heiratet in Batavia Marie, geborene de Wilde, gebürtig in Oud-Vossemeer, auf der Insel Tholen, Zeeland, Niederlande; März 1924 auf eigenen Antrag aus dem niederländischen Staatsdienst ausgeschieden; Reise nach China (Honkong, Canton), Philippinen (Manila), Ägypten (Kairo); Juni 1924 Rückkehr nach Europa: zunächst Graz in Österreich; Juli 1924 Teilnahme am Internationalen Städtebau-Kongress in Amsterdam (NL); Ernennung zum außerordentlichen Mitglied der Freien Deutschen Akademie des Städtebaues; |
| Nov. 1924 Vortrag in der Akademie des Städtebaues in Berlin über Städtebauliche Arbeiten in Indien, (vergl. Stadtbaukunst VI, 1925 Heft 1-5); 25.11.1924 Geburt des ersten Sohnes Johann Ignaz in Graz; März 1925 Stadtbaumeister im stadt.kölnischen Baudienst; Abteilungsvorsteher im Städtebauamt, Leiter der Abteilung „Bebauungsplan“; 1926 und in den nachfolgenden Jahren Verfassung zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen (vergl. Besondere Aufstellung); 1927 Teilnahme an der Hauptversammlung der Freien Deutschen Akademie des Städtebaues in Hamburg; 10.12.1927 Geburt des zweiten Sohnes Eduard Marinus in Köln; 1928 Teilnahme am Internationalen Wohnungs- und Städtebau-Kongress in Paris; Vortrag über „Die Statik des Bebauungsplanes“ (verg. Der Städtebau, Jg. 23, S. 197); 06.04.1929 Geburt des dritten Sohnes Pieter Cornelis in Köln; Nov.1929 Vortrag in der Deutschen Akademie für Städtebau in Köln: „Gesetze der Bodenwertbildung“; Juni 1931 Teilnahme am Internationalen Städtebau-Kongress in Berlin und Deutsche Bauausstellung Berlin; 1934 Teilnahme am 125. Stiftungsfest der Burschenschaft „Libertas zu Brünn“ in Brünn (Tschechoslowakei, heute CZ); 1935 für den Lehrstuhl Städtebau und Bauwirtschaft an der deutschen Technischen Hochschule in Prag vorgeschlagen; 29.03.1937 Geburt der Tochter Dina Ida in Köln; 1937 für den Lehrstuhl Städtebau an der Technischen Hochschule in Berlin vorgeschlagen; Teilnahme am Internationalen Städtebau-Kongress in Paris; Weltausstellung Paris; |
| 1925 bis 1940 intensive genealogische Forschungen bezüglich der Familie De Wilde (Zeeland, Niederlande) sowie nach den eigenen Vorfahren in Mähren; 28.02.1932 „Zur Geschichte der Familie Gröschelsberger (Gresselberg“, Veröffentlichung in der Beilage „Nordmährische Rundschau“ in Mährisch Neustadt; der Beginn des zweiten Weltkrieges bereitet der Tätigkeit ein spontanes Ende: Anton Hoenig wird wieder Soldat! Jänner 1940 Kriegsteilnehmer als Reserveoffizier und Kompaniechef bei den Festungsbau-Pionieren im Westen; Einsatz zunächst beim Bau von im Frankreichfeldzug zerstörter Brücken, dann umfangreiche Bauaufgaben verschiedener Art beim Bau des Atlantikwalles zwischen Le Havre und Dieppe; Nov. 1942 Beförderung zum Major im Pionierstab 21 in Rouen; Juni 1944 Rückzug über St. Quentin, Namur, Eupen, Venlo, Gymnich; Oktober 1944 bei den heftigen Luftangriffen auf Köln wird die Wohnung in Köln-Holweide schwer beschädigt; Anton Hoenig kann einiges Inventar retten und in Sachsen unterstellen; die Familie ist, soweit nicht beim Militär eingezogen, in Bregenz am Bodensee; 1945 Hoffnungstal, Lasbeck (Ruhrkessel); ab 16.04.1945 Gefangenschaft, Lager in Remagem, Attichy (amerikanisch) und Jabbeke bei Brügge (britisch) Weeze; 05.09.1945 Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft in Bonn, Rückkehr nach Köln; Oktober 1945 Rückholung der Familie aus Bregenz nach Köln; Herbst vom Dienst suspendiert (Parteigenosse von 1937); 1946 bis 1947 als Architekt und Fachschriftsteller freiberuflich tätig; Juni 1947 Wiedereinstellung als Stadtbaurat im Städtebauamt der Stadt Köln; Wiederaufbauplanung, Vorarbeiten für ein Gesetz zum Wiederaufbau für das Land NW, einer neuen Bauordnung für Stadt, Land und Bund; Juni Ernennung zum ordentlichen Mitglied der Akademie für Städtebau und Landesplanung; 02.05.1950 Teilnahme am internationalen Städtebau-Kongress in Amsterdam (NL); 29.09.1951 gestorben; mitten aus einem reichen Arbeitsleben heraus gerissen an einem Herzstillstand in seiner Wohnung in Köln- Deutz; beerdigt wurde Anton Hoenig auf dem Waldfriedhof in Köln-Dellbrück (heute Köln-Ost); |
| Nicht unbedingt zu seinem Lebenslauf, wohl aber zur Person Anton Hoenig gehören:
als Pennäler war Anton Hoenig schon ein sehr emsiger Radfahrer (bis hin zu Kunststücken); als Jüngling war Anton Hoenig ein eifriger Skiläufer und Photograph (Platten und Stereo); als einjährig Freiwilliger und Offizier war Anton Hoenig ein guter Reiter, als Student war Anton Hoenig ein deutscher Burschenschafter, der blutige Mensuren stand BS Libertas Brünn; in Zwischensemestern betätigte Anton Hoenig sich als begeisterter Bergsteiger (Ortler) und Höhlenforscher (Barrandegrotte bei Srbsko in Böhmen; als Offizier und als Regierungsbeamter in NL-Indien und bereits mit seinem Vater, betätigte Anton Hoenig sich erfolgreich als Jäger; mehr als 30 Jahre war Anton Hoenig genealogisch interessiert und tätig – in den NL, der Heimat seiner Ehefrau, genau so, wie in seiner Heimat in Mähren (siehe Veröffentlichungen). |
|
Angaben zu Inhalt und Struktur |
| Inhalt: | 1.) Korrespondenz: 20.07.1914 bis 31.12.1914. 2.) Korrespondenz: 01.01.1915 bis 30.06.1915. 3.) Korrespondenz: 01.07.1915 bis 31.12.1915. 4.) Korrespondenz: 01.01.1916 bis 30.06.1016. 5.) Korrespondenz: 01.07.1916 bis 31.12.1916. 6.) Korrespondenz: 01.01.1917 bis 31.07.1917. 7.) Korrespondenz: 16.07.1917 bis 31.12.1917. 8.) Korrespondenz: 21.01.1918 bis 08.04.1918. AUSZÜGE AUS FELDPOSTKARTEN UND BEFÖRDERUNGEN AUS DEM 1. UND 2. WELTKRIEG: 15.07.1914 Prag, Vorbereitung einer Bergpartie um Maurach/Achensee (Tirol). 10.07.1914 Velden. 22.07.1914 Maurach/Achensee, Einfamilien -Hütte 1834 m. 24.07.1914 Zitat aus Brief: .... einen 60 m tiefen Schacht gefunden .... und eingestiegen. DER 1. WELTKRIEG NIMMT SEINEN ANFANG: 28.07.1914 Österreichs Kriegserklärung an Serbien. 30.07.1914 Abreise von Maurach über Graz, Prag nach Olmütz. 01.08.1914 Deutschlands Kriegserklärung an Russland. 10.08.1914 Reserveleutnant in Olmütz, Unterabteilungs kommandant; Adresse: Feldkanonen 2. I. M. K. 1. 16.08.1914 Krakau. 20.08.1914 Galizien. 07.10.1914 Zitat aus Brief: Russland wer schöner und kultivierter als Galizien! 19.10.1914 Postkarte (Pk) von Radom. 25.12.1914 Christkindl brachte den „zweiten St ern“, id est Oberleutnant. 16.01.1915 Zum Jubiläums-Kreuz 1908: Zitat aus Brief: bitte 4 Bandln schicken ! 15.03.1915 Anton (Toni) HOENIG wird 30 Jahre als. 19.03.1915 14 Tage Urlaub. 30.03.1915 Böhmisch Trübau, letzter Urlaubstag. 01.04.1915 zurück im Feld. 26.05.1915 Zitat aus Brief: Albert WLACH hat 26 kg abgenommen, muss wohl krank sein .... Anton HOENIG wechselt von der Kolonne zur Batterie. 27.05.1915 Anton HOENIG ist, Landungs-Geschütz-Kommandant. 03.06.1915 Przemysl wird von Österreicher n zurückerobert. 22.06.1915 Lemberg wird von Österreichern erobert. im Juni 1915 in Klimontov (Kjelzy, Russland) = nordöstlich von Krakau. 10.07.1915 Eis – essen in Lemberg (Lwow) 16.07.1015 Postkarte aus Lwow. 21.07.1915 Noch in Galizien ... Zitat aus Brief: deutsche Lanzenreiter: wie Kosaken ! 28.07.1915 Zitat aus Brief: am Bug ! Über Reichsgrenze nach Wolynien (Russland) geschossen. 07.09.1915 Krakau; vorläufiges Ende des Fronteinsatzes. |
| 16.09.1915 „Signum laudis“ wegen Einsatz bei Abwehr des Angriffes der Russen bei Skomorochy am 20.07.1915. (Skomorochy liegt ca. 90 km südöstlich von Lemberg, in Galizien). 11.10.1915 Krakau, ab in den Urlaub ..... 24.10.1915 Postkarte aus Bischofshofen, gemeinsam mit Schwester Edit HOENIG. 25.10.1915 Postkarte aus Salzburg. 28.10.1915 Postkarte aus Krakau 07.10.1914 Postkarte aus Krakau. 16.11.1915 Krakau (zensurierter Brief) ! 02.12.1915 Anton HOENIG trauert um Albert WLACH (gestorben am 15.08.1915 im Kaukasus). 07.12.1915 Zitat aus Brief: genau drei Monate in Krakau. 11.12.1915 Zitat aus Brief: ... meine Batterie wird aufgelöst ! ........... 31.12.1915 Silvester in Krakau. 06.01.1916 Von Krakau nach Olmütz versetzt. 12.01.1916 Wieder in Krakau. 15.01.1916 Auf Skikurs nach Zakopane – für 4 Wochen (Post wird in Neumarkt [Novi Targ] zensuriert). 17.02.1916 Zurück in Krakau. 21.02.1916 Olmütz, Besuch in Mährische Schönberg. Zitat aus Brief: Haus in der Sudetenstraße war ich nicht, dazu war zu wenig Zeit ..... 18.03.1916 Krakau. 22.03.1916 Lemberg (Lwow) in Richtung Dubno (nordöstlich von Lwow in Russland). 23.03.1916 Postkarte aus Brodo (Grenzstadt). 04.04.1916 Krakau. 05.04.1916 Olmütz. 07.04.1916 Prag. 10.04.1916 Wien. 15.04.1916 Floridsdorf bei Wien; Besuch vom Vater Eduard HOENIG; Tour mit Schwester Edit HOENIG. 17.05.1916 Hajmasker (Heimaturlaub). 19.05.1916 Rattenberg. 26.05.1916 Selztal. 28.05.1916 Brixlegg. 30.06.1916 Maurach/Achensee. 09.07.1916 Hajmasker (Heimaturlaub) bis 22.08.1915. 23.08.1916 Schemnitz (heute Slowakei ), dort telegraphischer Rückruf nach Arad. 25.08.1916 Arad (Heimaturlaub), Telegramm an die Eltern nach Graz, Salzamtsgasse 5. Zitat aus Brief: Bin Kommandant Gebirgskanonen -Batterie 3/25. Arad Toni. 24.09.1916 Letzter Tag in Arad, und weiter an die Fr ont. 03.10.1916 Auf 1639 m Seehöhe/Batteriestellung im Wald, es schneit. 16./18.10.1916 Offensivkämpfe und Kämpfe um den Besitz von Sarului und Riusului besondere Umsicht, Tatkraft, ruhige und kaltblütige Leitung ...... führt zum Militärverdienstkreuz II I Klasse mit der Kriegsdekoration (= mit Schwertern). 18.10.1916 Zitat aus Brief: Schon wieder im Winter und in 1470 m Höhe; heute große und erfolgreiche Schießerei mit anschließender Belobung! Sauwetter, Schneetreiben und Nebel. Sonst bestens wohlauf ... .... 19.10.1916 Zitat aus Brief: Gestern war ein heißer Tag; wir haben die Rumänen massakriert, ihnen zwei 1500er genommen. |
| Es war großartig ........ 18.12.1916 Ortswechsel. 21.12.1916 Vom Maros-Tal ins Alt -Tal, Miklos 22.12.1916 Csik Szt Domokos ex Gyergyö-Gebirge, Csikszereda 25.12.1916 Auf dem Weg zur Front. 26.12.1916 Zitat aus Brief: Rotkäppchensekt zu Weihnachten ....... 29.12.1916 Zitat aus Brief: Der Krieg mit den Deutschen ist herrlich, siegreich, aber fürchterlich anstrengend. Keinen T ag. Keine Nacht .... 11.01.1917 Militärverdienstkreuz III. Klasse mit der Kriegsdekoration III. Klasse wegen Einsatz bei Sarului und Monte Riusului [s.o.] (in der Ukraine). 20.01.1917 Zeitungsausschnitt: Militärkreuz für Anton HOENIG, Oberleutnant. 24.01.1917 Zitat aus Brief: Urlaub bis auf weiteres gestrichen ....... von Ludendorff. 29.01.1917 Noch kein Urlaub ... 30.01.1917 Monte Nemira, 1653 m, zwischen Za und Ojoz. 16.03.1917 Postkarte aus Bruck an der Mur, gemeinsam mit Edit HOENIG. 21.03.1917 Postkarte aus Prag. 23.03.1917 Wien. 24.03.1917 Budapest. 25.03.1917 Brasso = Brasov = Kronstadt (Siebenbürgen) (HEIMATURLAUB). 28.03.1917 Zitat aus Brief: Wieder in Stellung: 500 Schuss rausgefeuert. 11.04.1917 Monte Nemira 14.04.1917 Nordwärts. 17.04.1917 Schäßburg. 20.04.1917 Vallaj Com. Szatmar. 25.04.1917 Vallaj. 26.04.1917 Zitat aus Brief: Nyirbator, ... dort war ein alkoholisches Verbrüderungsfest zwischen den dort höchstaristokratischen Ulanen, Dragonern etc, und den Provinzonkeln von Nyirbator ...... 05.05.1917 Taraczköz, Dombo. 06.05.1917 Königsfeld. 19.06.1917 Zitat aus Brief: Munitions-Park-Kommandant, da Dienstältester Offizier. 23.07.1917 Abmarsch aus der Pantyr-Stellung. 28.07.1917 Utoropy in Galizien, nicht weit von Kuzy = 6 Marschtage. 02.08.1917 Bei Komaresti ... große Verdienste um das Gelingen des Angriffes führt zur, Silbernen Militärverdienstmedaille am Bande mit Schwertern. 04.08.1917 14 km südwestlich von Czernowitz. 08.08.1917 Regimentsadjutant. 12.08.1917 Zitat aus Brief: Czernowitz ist eine rein deutsche Stadt ... 16.08.1917 Anton HOENIG trifft Emil Lang (Studienfreund aus Prag) in Czernowitz. 18.09.1917 Hatvan auf Transport. 21.09.1917 Julische Alpen, Budapest, Marburg/Drau. 26.09.1917 Laibach. 11.10.1917 Weißenfels 30.09.1917 Eisernes Kreuz 2. Klasse. 19.10.1917 Silberne Militärverdienstmedaille am Bande des Militärverdienstkreuzes mit Schwertern (mit Bezug auf Einsatz bei Komanestie am 02.08.1917 liegt zwischen Radautz und Suczeava, südwestlich von C zernowitz [s. o.] |
| 24.-27.10.1917 Durchbruch bei Flitsch und Tolmein (Isonzo -Schlachten). 01. 11.1917 Beförderung zum Hauptmann der Reserve, Italien betreten. 24.11.1917 Eisernes Kreuz 2. Klasse samt Dekret .... in zwei Tagen 2 Auszeichnungen ! Das genügt. Zweite Auszeichnung ist, Karl-Truppen-Kreuz. 27.11.1917 Zitat aus Brief: Soeben die Ernennung zum Hauptmann der Reserve erhalten .... (vom 01.11.1917) 28.11.1917 Absender der Feldpost: Hauptmann Anton HOENIG. 08.01.1918 Trient. 28.01.1918 Karl-Truppenkreuz 15.02.1918 noch vor dem Urlaub. 11.03.1918 Wien 12.03.1918 Brünn 13.-16.03.1918 Prag. 30.03.1918 Fahrplanmäßig bei der Batterie in der Nähe von Trient, Adresse: Viktor Mörk von Mörkenstein, Prag, Bubenc, Kirchenplatz 5 = der Vermieter, bei dem Anton HOENIG und Emil Lang in Prag lange wohnten. 24.04.1918 Im Rote-Kreuz-Zug ins Spital. Zitat aus Brief: wo ich nicht lang bleiben werde außer ich verliebe mich in eine Pflegerin. Aber es dauerte dennoch. 15.05.1918 Trient, Festungsspital 1. 12.07.1918 Nahe Rovereto. 26.07.1918 Trient. 29.07.1918 Wien. 31.07.1918 Baden bei Wien (Absentierung = Kurzurlaub). 01.08.1918 Linz 02.08.1918 Innsbruck 03.08.1918 zurück bei der Batterie 10.08.1918 Edit HOENIG in Brasso = Kronstadt. 24.08.1918 Zitat aus Brief: Volltreffer in die Bude – Blindgänger ! 30.08.1918 In Trient wegen eines Mantels. 12.09.1918 Zitat aus Brief: ..... KEIN Stadthaus kaufen jetzt ! Das Haus in der Sudetenstraße ist uns wirklich genug Ballast (das ist das HOENIG – Haus in Mährisch Schönberg). 20.09.1918 Letzter Brief aus dem Felde, der erhalten geblieben ist. 03.11.1918 Waffenstillstand zwischen Österreich und der Entente. Der 1. Weltkrieg ist zu Ende und für die k.u.k. Monarchie verloren. 21.11.1918 In Graz: .... in das nicht aktive Verhältnis übersetzt. Das ist die Entlassung aus dem k.u.k. Militärdienst im 1. Weltkrieg. 18.12.1919 Heimatrecht in Mährisch Schönberg wird bestätigt (jetzt CSR). 11.02.1922 Im tschechischen Heer wird die militärische Charge als Hauptmann aberkannt und eingereiht als Soldat. 28.04.1928 Aus dem tschechischen Heer entlassen, da deutsche Staatsangehörigkeit erworben. 01.11.1944 Zitat aus Brief: Kuriositäten in der Militärakte in Prag: „ ....... kein Antrag auf Wiederherstellung d es aberkannten Dienstgrades eingelangt.“ Zitat aus Brief:....... Anton HOENIG war seit Jänner 1940 bei der Deutschen Wehrmacht reaktiviert, zunächst als Hauptmann bei den Festungsbaupionieren, später als Major und Stabsoffizier (stets an der Westfront) bis zum bitteren Ende vom 2. Weltkrieg im Mai 1945. |
|
Angaben zur Benutzung |
| Zugangsbestimmungen: | Depot – Gesperrt - NUR NACH VORLIEGENDER SCHRIFTLICHER BEWILLIGUNG DER FAMILIE AUSGEBBAR |
| Reproduktionsbestimmungen: | Keine Selbstkopierung im Lesesaal von Schriftgut vor 1900 |
|
Angaben zu verwandtem Material |
| Veröffentlichungen: | Auflistung von Veröffentlichungen von Dr. Anton HOENIG (1885 – 1951)
Bücher: 1921 DEUTSCHER STÄDTEBAU IN BÖHMEN Dissertation an der Technischen Hochschule in Prag, Verlag Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin, 1921, Auflage 1500 Stück. 1924 DAS FORMPROBLEM DES BOROBUDUR Verlag Deutsche Buchhandlung C. Winkler, Batavia, 1924, Auflage 500 Stück: 1951 GRUNDEIGENTUM UND BAUFREIHEIT Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen 1952 [posthum veröffentlicht].
Aufsätze in Fachzeitschriften: 1909 Die Höhlen des mittelböhmischen Kalksteinplateaus, Mitteilungen für Höhlenkunde, 2. Jahrgang, Graz 1909. Beiträge zur Höhlenkunde Böhmens, ibidem. 1911 Die Barrande-Grotte in Bohemia No. 94 vom 04.04.1911. 1912 Das Bauernhaus der Podhalanen, Technische Blätter, Vierteljahrschrift des deutschen polytechnischen Vereins in Böhmen, XXXXIV Jahrgang, Prag, Heft 1, Seite 20 ff, 1912. Die Barrande Grotte bei Srbsko im Berauntale, Zs LOTOS, Naturwissenschaftliche Zeitschrift, h. v. dt. naturw. Verein für Böhmen, „Lotos“ in Prag, Band 60, Nr. 6, Seiten 145 – 160, Juni 1912. 1914 Die Höhlenforschung in den Alpen, Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, München-Wien, 1913, Nr. 5, Seiten 86 – 88. PRAG, Zeitschrift Bauen und Wohnen, Seiten 58 – 59, Leipzig 1914. |
| 1922 Stadsaanleg bij nieuwe havens, Volkhuisvestigings-Congress, Semarang, Java, NL-Indien.
Zeitschrift: Stadtbaukunst alter und neuer Zeit, Berlin: 1925 Vom Städtebau in Holländisch-Indien, Heft 1, Seite 2; Heft 2, Seite 33; Heft 4, Seite 52; sowie Heft 5, Seite 7. 1928 Vitruv und Manasara, Zeitschrift: Stadtbaukunst alter und neuer Zeit, Jahrgang VIII No 11, Seite 200 und No 12, Seite 216, Pontos-Verlag. 1929 Das Einfamilienhaus und die deutschen Hausfrauen, Heft 5, Seite 125.
Zeitschrift: Deutsche Bauzeitung, Berlin 1926 Heimstätten-Grün, 60. Jahrgang, Nr. 29, Seite 62 ff, Berlin 1926. Eine dorische Stadtanlage (Curzola), Nr. 97, 60 Jahrgang, Nr. 25, Seite 185 ff. 1928 Borobudur, ein indischer Buddhatempel auf Java, 60 Jahrgang, Nr. 23, Seiten 201 – 204, März 1928. 1930 Ausnutzungsziffer und Vorgarten, 64 Jahrgang, Beilage zu Heft 17, Seite 49 ff. 1935 Grundsätzliches zur Bauklassenfrage, 69 Jahrgang, Heft 30, Seite 585.
Zeitschrift: Städtebau, Berlin 1927 Umlegungs-Mathematik, XXII Jahrgang, Heft 2, Seite 21, Ernst Wasmuth. Freiflächen-Geometrie, XXII Jahrgang, Heft 3, Seite 40, Ernst Wasmuth. Bauklasse und Anliegerbeitrag, XXII Jahrgang, Heft 11, Seite 177. 1928 Die Statik des Bebauungsplanes, XXIII Jahrgang, Heft 8, Seite 197. Gesetze der Bodenwertbildung, XXIII Jahrgang, Heft 10, Seite 231. |
| Zeitschrift: Artibus Asiae, Berlin 1927 Kunst op Bali, Band IV, Seite 312 f (Buchbesprechung).
Zeitschrift: Die Baugilde, Berlin 1928 Baudichte und Weiträumigkeit, IX, Seite 713.
Zeitschrift: Technisches Gemeindeblatt, Berlin 1928 Anliegerbeitrag und Kanalkosten, Berlin 1928, XXXI Jahrgang, Seite 37 ff.
Zeitschrift: für das Wohnungswesen, Berlin 1928 Anliegerbeitrag und Kanalbaukosten, Band XXVI, Heft 10, Seite 137 ff.
Zeitschrift: Die Baupolitik, Wien - München 1928 Bebauungsplan und Verkehrsdichte, II. Jahrgang, Heft 12, Seite 213 ff, Verlag Georg D. W. Callwey in München.
Zeitschrift: Die Gartenstadt, Berlin 1929 Das Einfamilienhaus und die deutschen Hausfrauen, XIII. Jahrgang, Heft 4, Seite 40 ff.
Zeitschrift: Die Wohnung, Berlin 1930 Rohlandpreis und Aufschließungskosten, IV. Jahrgang, Heft 11, Seite 365 ff. Baukosten, Bodenwert, Mietpreis, V. Jahrgang, Heft 6, Seite 169. 1931 Die bodenpolitischen Wirkungen der neuen Reichsgrundsätze, V. Jahrgang, Heft 12, Seite 345. Reform des Anliegerbeitragwesens, VI. Jahrgang, Heft 4, Seite 105. 1932 Graphische Bau-Ökonomik, VII Jahrgang, Heft 8, Seite 183. 1935 Der Fluch der Wirtschaftlichkeit, X. Jahrgang, Heft 4, Seite 61. |
| Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau, Berlin 1930 Die Wirtschaftlichkeit des Bebauungsplanes, XIV. Jahrgang, Heft 6, Seite 284. 1937 Sudetendeutsche Stadtanlagen, XXI. Jahrgang, Heft 1, Seite 7.
Zentralblatt der Bauverwaltung/Zeitschrift für Bauwesen, Berlin 1931 Die Bodenwertgleichung und ihre partiellen Differentiale, 51. Jahrgang, Heft 12, Seite 137. Das städtebauliche Veranschlagen, 51. Jahrgang, Heft 20, Seite 294 ff. 1933 Barockstädte im fernen Osten, 53. Jahrgang, Heft 49, Seite 581, Berlin 1933.
Zeitschrift: Baupolizeiliche Miteilungen, Hannover 1935 1935 Grundsätzliches zur Bauklassenfrage, 22. Jahrgang, Heft 10, Seite 111. Göhmannsche Buchdruckerei, Hannover, 1935.
Ostasiatische Zeitschrift, Berlin 1935 Der Stammbaum des Borobudur, Neue Folge XI. Heft 6, Seite 240 – 263.
Zeitschrift: Deutsch=mährisch=schlesische Heimat, Brünn 1937 Sudetendeutsch Stadtanlagen, 23. Jahrgang, Heft 7/8 Seite 193 – 200.
Zeitschrift: Baumeister, München 1948 Entwurf zu einem Bau- und Bodengesetz, 45. Jahrgang, Heft 4, Seite 160. 1950 Baurecht am Scheidewege, 47. Jahrgang, Heft 2, Seite 103. Ein neues Baugesetz, 47. Jahrgang, Heft 7, Seite 456. 1951 Reform des Bau- und Bodenrechtes, 48. Jahrgang, Heft 2, Seite 115. |
| Zeitschrift: Mitteilungen des deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumplanung, Frankfurt 1949 Bauordnung oder Baufreiheit ?, Heft 3/4, Seite 34.
Zeitschrift: Baurundschau 1948 Bauklasse Null, 38. Jahrgang, 1. und 2. Februarheft, Nr. 3,4, Seite 62 – 63. 1949 Menschen und Räume, 39. Jahrgang, 1. Maiheft, Nr. 9, Seite 241 – 243. 1950 Zum Entwurf eines Bundes-Baugesetzes, 40. Jahrgang, 1. und 2. Novemberheft 1950, Nr. 21/22, Seite 440 – 443.
Zeitschrift: Raumforschung und Raumordnung, Bremen 1950 Das Einmaleins der Raumordnung, Heft 4, Seite 226.
Zeitschrift: Die neue Stadt, Berlin und Darmstadt 1951 Stadtplanung und Städtebau, Heft 11/12, Seite 459 – 462.
Zeitschrift: Der Wiederaufbau, Bremen 1951 Stadtplanung und Städtebau, 6. Jahrgang, Heft 1, Seite 4 – 6 [posthum veröffentlicht]. |
|
Weitere Bemerkungen |
| Bemerkungen: | Angaben über Belobigungen (Auszeichnungen) stammen aus dem Österreichischen Staatsarchiv in Wien. Die Degradierung lieferte das Vojensky Ustredny Archiv in Prag als Rechtsnachfolger der k.u.k. Österrei chisch-Ungarischen Monarchie in Böhmen und Mähren = CSR, heute CZ (Czechian Republik = Tschechische Republik, vulgo: Tschechien). |
|
| |
Verwandte Verzeichnungseinheiten |
| Verwandte Verzeichnungseinheiten: | keine |
| |
Benutzung |
| Schutzfristende: | 31.12.2025 |
| Erforderliche Bewilligung: | Bewilligung des Eigentümers (private Depots) |
| Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Nicht öffentlich |
| |
URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=1936978 |
| |
Social Media |
| Weiterempfehlen | |
| |
|