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AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 619-11 Vorburg contra Reigersberg; Streit um den in den Lehensurkunden zugestandenen Anspruch auf die weibliche Lehensfolge für das zwischen den beiden Beklagten umstrittene Reichslehen in Frankfurt-Praunheim sowie für das Reichslehen Hasselheck (Ober-Mörlen),
Angaben zur Identifikation |
| Signatur: | AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 619-11 |
| Titel: | Vorburg contra Reigersberg; Streit um den in den Lehensurkunden zugestandenen Anspruch auf die weibliche Lehensfolge für das zwischen den beiden Beklagten umstrittene Reichslehen in Frankfurt-Praunheim sowie für das Reichslehen Hasselheck (Ober-Mörlen) |
| Entstehungszeitraum: | 1665 - 1672 |
| Frühere Signaturen: | Antiqua, Fasz. 660, Nr. 7 |
| Darin: | Ladung des Reichskammergerichts an Landgraf Wilhelm Christoph von Hessen-Homburg und die Vormünder der Kinder des verstorbenen Stephan de Ridders wegen des unrechtmäßigen Verkaufs der beiden Lehen, 1663 08 19 (Abschr.), fol. 18r-22v; Heiratsvertrag über die Ehe zwischen Johann Konrad von Vorburg, Kurmainzer Rat und Amtmann zu Miltenberg, und Katharina Elisabeth von Schwalbach, 1608 11 11/21 (Abschr.), fol. 23r-28v; Testat des Pfarrers von Kiedrich über den 1633 07 13 erfolgten Tod des kinderlosen Kaspar Gernand von Schwalbach, 1636 11 13 (Abschr.), fol. 29rv; desgl. des Pfarrers von St. Emmeran in Mainz über die 1612 11 05 erfolgte Taufe des Christoph Friedrich von Vorburg, 1636 11 13 (Abschr.), fol. 30r-31v; Rudolf II. stimmt dem Verkauf u. a. des Reichslehens Frankfurt-Praunheim durch den Reichskanzleisekretär Peter Obernburger an Gernand von Schwalbach zu und belehnt diesen mit dem Zusatz, dass das Lehen notfalls auch über dessen weibliche Nachkommen weitergegeben werden kann, 1587 03 06 (Abschr.), fol. 38r-39v; ders. belehnt dens. mit dem Reichslehen Hasselheck mit dem gleichen Zusatz nach Verkauf durch den Reichshofrat Andreas Erstenberger, 1580 10 12 (Abschr.), fol. 40r-43v; Rechtsgutachten von Juristenfakultäten zugunsten der Ansprüche des Christoph Friedrich von Vorburg auf die Lehen: Würzburg, 1634 02 27 (Abschr.), fol. 44r-47v; Basel, 1634 06 04 (Abschr.), fol. 48r-51v; Straßburg, 1634 08 12 (Abschr.), fol. 52r-57v; Köln, 1635 04 23 (Abschr.), fol. 58r-63v; genealogische Schemata der Familien von Vorburg und von Schwalbach, fol. 65r-67v; Documentum litis pendentiae über die Anhängigkeit des Streits zwischen dem Kläger auf der einen und Landgraf Wilhelm Christoph von Hessen-Homburg und die Vormünder der Kinder des verstorbenen Stephan de Ridders auf der anderen Seite um die Lehen am Reichskammergericht, 1664 12 09 (Ausf.), fol. 68rv; Maximilian II. fordert das Reichskammergericht auf, ohne Rücksprache keine Prozesse zuzulassen, bei denen nach einem Rückfall eines Reichslehens an das Reich die vom Kaiser neu Belehnten von den Eigentumserben des vorherigen Lehensnehmers beklagt werden, 1575 01 07 (Abschr.), fol. 92r; die Brüder Heinrich und Johann Walter von Praunheim treten nach einer Zahlung von 2.500 Gulden durch Gernand von Schwalbach alle Rechte am Lehen in Frankfurt-Praunheim ab, welches einst ihr Vater und zuletzt Peter Obernburger innegehabt habe, 1588 01 07 (Abschr.), fol. 119r-121r; Ferdinand II. bekennt die Belehnung der Vormünder des Kaspar Gernand von Schwalbach, Sohn des verstorbenen Wolf Adam von Schwalbach, mit dem Praunheimer Lehen, 1620 11 13 (Abschr.), fol. 129r-130v; Mandat Ferdinands III. zugunsten des Reichshoffiskals an die Besitzer des Praunheimer Lehens, dieses nach dem Tod des Christoph Friedrich von Vorburg an das Reich zurückgefallene Lehen aufzugeben, 1641 08 03 (Abschr.), fol. 133r-134v; Ladungen des Reichskammergerichts in Sachen Erben des Johann von Bodeck contra die Vormünder der von Wolf Adam von Schwalbach hinterlassenen Kinder wegen Rückerstattung des von Bodeck entrichteten Kaufgelds für das inzwischen an von Reigersberg vergebene Praunheimer Lehen, 1642 04 03 (Abschr.), fol. 161r-162v; 1642 07 13 (Abschr.), fol. 163r-164v; 1649 08 13 (Abschr.), fol. 165r-167r; kaiserlicher strafbewehrter Befehl an Nikolaus Georg von Reigersberg, seiner Stiefmutter als Vormündin ihres Sohnes Anselm Kasimir die Hälfte der Reichslehen in Burgholzhausen vor der Höhe, Frankfurt-Praunheim und Niederdorfelden zu überlassen und sie für entgangene Nutzung zu entschädigen, 1664 11 20 (Abschr.), fol. 183r-184r; |
| Ferdinand III. belehnt Nikolaus Georg d. Ä. von Reigersberg mit dem nach dem Erlöschen des von den Töchtern Gernands von Schwalbach herrührenden männlichen Stammes an das Reich zurückgefallene Lehen, 1641 08 08 (Abschr.), fol. 235r-237v; Klage des Reichshofratsagenten Arnstein gegen Vorburg wegen ausstehender Bezahlung der ausgelegten Prozesskosten, undat. [1672] (Ausf.), fol. 279r-285v. |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
| Kläger/Antragsteller/Betreff: | Vorburg, Franz Johann Wolfgang von, Sohn von Christoph Friedrich von Vorburg |
| Beklagter/Antragsgegner: | Reigersberg, Eva Maria von, als Vormund für ihren Sohn Anselm Kasimir; Reigersberg, Nikolaus Georg von, ihr Stiefsohn |
| RHR-Agenten: | Vorburg: Johann Christoph Arnstein (1665); Reigersberg, Nikolaus Georg: Johann Dummer (1666), Johann Wilhelm Hallmann (1670) |
| Umfang: | Fol. 1-286 |
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Verwandte Verzeichnungseinheiten |
| Verwandte Verzeichnungseinheiten: | keine |
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Benutzung |
| Schutzfristende: | 31.12.1702 |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4124210 |
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