AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 624-1 Ranft von Wiesenthal contra Würzburg; Streit um eine aus dem Dreißigjährigen Krieg stammende und aufgrund der Bestimmungen des Jüngsten Reichsabschieds von 1654 bestrittene Forderung in Höhe von 10.000 Gulden, 1671-1677 (Akt (Sammelakt, Grundzl., Konvolu

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 624-1
Titel:Ranft von Wiesenthal contra Würzburg; Streit um eine aus dem Dreißigjährigen Krieg stammende und aufgrund der Bestimmungen des Jüngsten Reichsabschieds von 1654 bestrittene Forderung in Höhe von 10.000 Gulden
Entstehungszeitraum:1671 - 1677
Frühere Signaturen:Antiqua, Fasz. 665, Nr. 1
Darin:Bischof Franz von Würzburg verpflichtet sich zur Bezahlung von 10.000 Gulden für rückständige Winterquartiergelder gegenüber dem Obristleutnant Johann Christoph Ranft von Wiesenthal, 1636 03 17 (Abschr.), fol. 6r; Heiratsvertrag über die Ehe zwischen diesem und der Klägerin, 1658 02 04 (Abschr.), fol. 10r-11v; Maria Appolonia Ranft von Wiesenthal und Georg Balthasar Schrötter als Vormund für Paul Christoph Ranft von Wiesenthal treten die Forderung ihres Vaters gegenüber dem Würzburger Bischof in Abschlag auf Ansprüche der Klägerin auf Heiratsgeld von 20.000 Gulden aus dem Erbe ihres Vaters an diese ab, 1671 11 11 (Ausf.), fol. 19r-20v; Zahlungsreskript Leopolds I. an die Stadt Kempten betr. die Forderung Johann Christophs über ihm angewiesene Stadtsteuern in Höhe von 225 Pfund Heller, 1659 11 27 (Abschr.), fol. 40rv; Schreiben des Bischofs von Würzburg an seinen Agent Johann Dummer in Wien: der Bischof habe mehrmals gegenüber der Witwe erklärt, er sei - nicht von Rechts wegen, sondern aus Güte - zu Vergleichsverhandlungen in Würzburg bereit; dieses Angebot habe die Witwe bislang nicht angenommen; er bitte, darüber hinaus nicht behelligt zu werden; falls die Witwe weiterhin gegen ihn klage, solle ihm wie anderen Reichsständen das "privilegium primarum instantiarum und Außträg" gestattet werden, 1676 04 11 (Ausf.), fol. 101r-102v.

Angaben zu Inhalt und Struktur

Kläger/Antragsteller/Betreff:Ranft von Wiesenthal, Petronella Paula, geb. Casall, Witwe von Johann Christoph Ranft von Wiesenthal
Beklagter/Antragsgegner:Würzburg, Bischof Peter Philipp von
RHR-Agenten:Ranft: Johann Baptist Romanini (1671), Paul Jakob Niedermeier (1672), Matthias Wolsching (1676); Würzburg: Johann Dummer (1673)
Entscheidungen:Befehl an den Bischof von Würzburg, die Witwe klaglos zu stellen, 1673 05 13 (Konz.), fol. 54r-55r.
Umfang:Fol. 1-137
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1707
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4125291
 

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