AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia APA 111-24 Löwenstein-Wertheim, Ludwig [IV.] Graf von contra Kartäuserorden; Auseinandersetzung wegen Restitution der Kartause Grünau sowie Entzugs von Dörfern; Antrag auf kaiserliches Mandat, 1630 (Akt (Sammelakt, Grundzl., Konvolut, Dossier, File))

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia APA 111-24
Titel:Löwenstein-Wertheim, Ludwig [IV.] Graf von contra Kartäuserorden; Auseinandersetzung wegen Restitution der Kartause Grünau sowie Entzugs von Dörfern; Antrag auf kaiserliches Mandat
Entstehungszeitraum:1630

Angaben zu Inhalt und Struktur

Kläger/Antragsteller/Betreff:Löwenstein-Wertheim, Ludwig [IV.] Graf von; Löwenstein-Wertheim[-Rochefort], Wolfgang Ernst Graf von; Löwenstein-Wertheim[-Rochefort], Johann Dietrich Graf von; Löwenstein-Wertheim[-Virneburg], Friedrich Ludwig Graf von
Beklagter/Antragsgegner:Kartäuserorden (1); Würzburg Hochstift, Bischof (2)
RHR-Agenten:Beklagter: Löw, Johann (1630)
Gegenstand - Beschreibung:Kläger berichten, bei der Restitution des löwenstein-wertheimischen Klosters Grünau ("Grumau") durch den für den Fränkischen Reichskreis zuständigen kaiserlichen Kommissar sei es zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Diverse Rechte und Einkünfte, die die Grafen von Wertheim vor der Religionsspaltung innegehabt hätten, seien an Beklagte (1) und (2) übertragen worden. Beklagter (1) fordere weitere Güter, die z. T. gar nicht existierten, z. T. niemals zur Kartause Grünau gehört hätten. Einige dieser Güter bzw. Einkünfte würden von Beklagtem (1) bereits genutzt, obwohl die Frist zur Vorlage einer Gegendarstellung, die Kläger in einem kaiserlichen Mandat eingeräumt worden sei, noch nicht verstrichen sei. Kläger bitten, die Angelegenheit als Religionssache an das Reichskammergericht oder eine Reichsversammlung zu weisen und Beklagte (1) und (2) anzuweisen, vorerst nicht weiter gegen Kläger vorzugehen. Außerdem bitten sie, die Frist für die Vorlage ihrer Stellungnahme zu dem Mandat zu verlängern. Darüber hinaus beschuldigen Kläger Beklagten (2), drei Dörfer in der Grafschaft Wertheim gewaltsam in seinen Besitz gebracht zu haben. Kläger bitten, Beklagten in einem kaiserlichen Mandat anzuweisen, die Dörfer zurückzugeben. Des weiteren verweisen Kläger auf die Verminderung ihrer Einkünfte aus der Grafschaft Wertheim durch den Kr
ieg und die Übergriffe des Beklagten (2). Sie bitten, sie nicht übermäßig mit Einquartierungen und Kriegsabgaben zu belasten.
Umfang:fol. 250-257; Akten unvollständig
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1660
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4297255
 

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