AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 863-1 Speyer contra Gemmingen und Oettingen-Oettingen; Streit um die Nachfolge im Besitz der vom Hochstift Speyer zu Lehen gehenden Hälfte des Dorfes Ingenheim (Billigheim-Ingenheim) nach dem Tod des Lehensinhabers Weyrich von Gemmingen, 1617-1629 (Akt (Sammel

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 863-1
Titel:Speyer contra Gemmingen und Oettingen-Oettingen; Streit um die Nachfolge im Besitz der vom Hochstift Speyer zu Lehen gehenden Hälfte des Dorfes Ingenheim (Billigheim-Ingenheim) nach dem Tod des Lehensinhabers Weyrich von Gemmingen
Entstehungszeitraum:1617 - 1629
Frühere Signaturen:Antiqua, Faszikel 919, Nr. 1
Darin:Vollmacht des Bischofs für den Anwalt Hartmann Drache, 1617 05 02 (Ausf.), fol. 23rv; Notariatsinstrument über die Inbesitznahme von Ingenheim durch den Beklagten nach dem 1613 03 31 erfolgten Tod des Weyrich von Gemmingen und über die Ableistung der Huldigungseide, 1613 04 05 (Ausf.), fol. 53r-57r; "Kurtze summarische Deduction unser Schweigkhardts, Hanß Wilhelm und Reinharden von Gemmingen Rechttens zue dem fürstlich Speyerischen Lehen deß halben Dorffs Ingenheim" (mit einer genealogischen Tafel), fol. 58r-63v; Notariatsinstrument über den Kauf der von Weyrich von Gemmingen seiner Schwester Benedikta Greck von Kochendorf hinterlassenen Eigengüter in und um Ingenheim durch Graf Gottfried von Oettingen-Oettingen, 1616 09 16 (Ausf.), fol. 67r-71v; Vollmachten zur anwaltlichen Vertretung für den sächsischen und kurpfälzischen Rat Leander Rieppl von: Reinhard von Gemmingen, 1617 05 21 (Ausf.), fol. 76r-77v; Georg Wolf Seidel, oettingischer Kellermeister zu Ingenheim, 1617 05 24 (Ausf.), fol. 78r-79v; der Gemeinde Ingenheim, 1617 05 24 (Ausf.), fol. 80rv; Revers des Weyrich von Gemmingen über seine Belehnung mit dem halben Dorf Ingenheim durch Bischof Philipp Christoph von Speyer, 1611 10 25 (Abschr.), fol. 99r-100v; desgl. des Orendel von Gemmingen über seine Belehnung durch Bischof Ludwig von Speyer, 1504 04 26 (Abschr.), fol. 101r-102v (folgen weitere Lehnsreverse der von Gemmingen über speyerische Güter); "Casus feudi nobilium a Gemmingen figuarandus [?] est ex investituris, quae sic se habent" (Regesten der speyerischen Belehnungen für die Herren von Gemmingen 1426-1521), fol. 205r-207v; Graf Wolfgang I. von Oettingen belehnt Orendel von Gemmingen mit dem halben Dorf Ingenheim, 1509 05 19 (Abschr.), fol. 334r.

Angaben zu Inhalt und Struktur

Kläger/Antragsteller/Betreff:Speyer, Bischof Philipp Christoph von
Beklagter/Antragsgegner:Gemmingen, Reinhard von, kurpfälzischer Rat; Ingenheim, Gemeinde; Oettingen-Oettingen, gräflicher Kellermeister zu Ingenheim
RHR-Agenten:Speyer: Hartmann Drache (1617); Gemmingen, Oettingen-Oettingen: Leander Rieppl (1617), Jeremias Pistorius (1626)
Entscheidungen:Mandat sine clausula an den Beklagten, einer bereits getroffenen Absprache gemäß den strittigen Besitz bis zu einer gütlichen Einigung zu räumen und keinerlei Eingriffe zu verüben, 1617 03 03 (Ausf.), fol. 12r-18v.
Umfang:Fol. 1-397
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1659
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=5883855
 

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