AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 887-3 Straßburg; Gesuche um Erhöhung des bereits 1570 und 1612 angehobenen Rheinbrückenzolls, 1623-1631 (Akt (Sammelakt, Grundzl., Konvolut, Dossier, File))

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 887-3
Titel:Straßburg; Gesuche um Erhöhung des bereits 1570 und 1612 angehobenen Rheinbrückenzolls
Entstehungszeitraum:1623 - 1631
Frühere Signaturen:Antiqua, Faszikel 944, Nr. 4
Darin:Gutachten betr. die Erhöhung von: Markgraf Wilhelm von Baden-Baden, 1623 03 18 (Ausf.), fol. 3r-4v; Eberhard von Rappoltstein, 1623 03 18 (Ausf.), fol. 4r-28v, darin: "Betrachtung, warümb die Statt Straßburg die Erhöhung deß Rheinbrückhen- oder Weggelts zu suchen verursachet seye, fol. 10r-13v; Kostenrechnung für den Brückenerhalt (alte Brücke), fol. 14r-15v; desgl., fol. 16r-17v (neue Brücke); desgl. für die Brücke, "Bernhardts Joch" genannt, fol. 18r-19v; desgl. für die "kleine Reinbrückh", fol. 20r-21v; Namen der Zeugen, Fragen und Aussagen betr. die Erhöhung, fol. 24r-28v; Stellungnahmen von: Jakob von Hohengeroldseck, 1623 03 28 (Ausf.), fol. 29r-51v; Graf Johann Reinhard I. von Hanau-Lichtenberg, 1623 07 06 (Ausf.), fol. 80r-95r; Herzog Johann Friedrich von Württemberg, 1623 03 04 (Ausf.), fol. 96r-131v; Graf Wratislaw I. von Fürstenberg, 1625 04 18 (Ausf.), fol. 132r-166v; positives Gutachten der Kurfürsten, 1627 11 06 (Ausf.), fol. 186r-190v; Maximilian I. befreit auf Bitten des Grafen Wolfgang von Fürstenberg die armen Leute im Kinzigtal u. a. von der Hälfte der Zollzahlungen in Biberach, 1504 08 07 (Abschr.), fol. 196r-197v; Rudolf I. befiehlt den Zöllnern zu Frankfurt, von Straßburgern keinen Zoll zu erheben, da gewohnheitsrechtlich weder die Frankfurter Bürger in Straßburg noch die Straßburger in Frankfurt Zölle bezahlen, 1280 03 15 (Abschr.), fol. 241r; Bischof Konrad III. von Straßburg und die Stadt versprechen, keine Zölle von Frankfurtern zu erheben, 1284 06 01 (Abschr.), fol. 243r; Notariatsinstrument mit Abschrift einer von Rudolf II. 1582 09 17 erfolgten Bestätigung der von Friedrich III. 1471 06 21 und Maximilian I. 1494 06 10 dem Straßburger Domkapitel erteilten bzw. bestätigten Privilegien, u. a. Zollfreiheit, 1617 02 04 (Ausf.), fol. 314r-318v.

Angaben zu Inhalt und Struktur

Kläger/Antragsteller/Betreff:Straßburg, Stadt
RHR-Agenten:Johann Löw (1629)
Entscheidungen:Votum ad imperatorem, 1625 12 18, fol. 167r-168v, dazu Beschluss im Geheimen Rat, 1626 09 12 (Verm.), fol. 168v; Aufforderung an die Kurfüsten, ein Gutachten anzufertigen, 1626 09 12 (Konz.), fol. 170r-172r; Votum ad imperatorem, 1631 02 31, fol. 286r-303v; dazu Beschluss im Geheimen Rat, 1631 03 06 (Verm.), fol. 303v; Mitteilung an die Kurfürsten über die Exemtion der Fürstenberger Untertanen im Kinzigtal von dem in einem Privileg nach Maßgabe der im kurfürstlichen Gutachten bestimmten Tariferhöhungen zu fassenden neuen Brückenzolls, wobei die Stadt in einem Revers die Exemtion weiterer Personen (z. B. der kaiserlichen Diener und Beamten) zusichern muss, 1631 03 16 (Konz.), fol. 304r-306r.
Umfang:Fol. 1-318
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1661
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=6234770
 

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