Angaben zur Identifikation |
| Signatur: | AT-OeStA/HHSTA MdÄ AR Geheime Personalakten |
| Titel: | Departement 2: Geheime Personalakten |
| Entstehungszeitraum: | 1848 - 1884 |
| Stufe: | Unterserie |
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Angaben zum Umfang |
| Anzahl: | 11 |
| Archivalienart: | Akten |
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Angaben zum Kontext |
| Archivierungsgeschichte: | Diese Akten wurden wohl in den 1920er Jahren gemeinsam mit weiteren Beständen des Politischen Archivs des Ministeriums des Äußern vom Haus-, Hof- und Staatsarchiv übernommen und von Josef Karl Mayr 1928 an gesonderter Stelle aufgestellt. Aufgrund des damals noch als teilweise delikat angesehenen Inhalts dieser Akten wurden sie nicht für die Benützung freigegeben und daher auch nicht im Gesamtinventar des HHStA erwähnt (vgl. Kurrentakt 1042 ex 1928 = Direktionsakt 180). Die Verzeichnung im Archivinformationssystem entstammt (mit fallweisen Korrekturen und Ergänzungen) dem von Horst Brettner-Messler 1993 publizierten Artikel zur Neuordnung und Umbettung der drei Kartons im Jahre 1991 ("Wiederentdeckte Personalakten" vgl. Veröffentlichungen): |
| "Der erste Faszikel trug von der Hand Josef Karl Mayrs folgende mit Blaustift geschriebene Vermerke: »Min[isterium] d[es] Ae[ußern] Dep[artemen]t 2. Geheime Personalakten (A-L) 1853-87«. In der linken unteren Ecke war von seiner Hand mit Bleistift der Aufstellungsort vermerkt worden: »V [. Geschoß], Kasten U«. Auf dem zweiten Faszikel hielt Mayr fest: »Min[isterium] d[es] Ae[ußern] Dep[artemen]t 2. Geheime Personalakten (1848-84). Organisatorische Fragen (1849-80). 1848-84«. Mit Bleistift fügte er noch die Buchstaben »M-Z« hinzu (dazu noch ein zweites Mal mit Rotstift), weiters korrigierte er die Zahl [18]49 in »60« und vermerkte schließlich noch den weiteren Inhalt des Faszikels: »Qualifikationsberichte 1887« sowie »dazu ein Nachtrag (D-K) 1891-95«. Schließlich enthält der Deckel noch den Hinweis auf die Hinterlegung: »V[. Geschoß] Wandkasten U« und die Ziffer »I.«. Von anderer Hand ist mit Tinte die Anzahl der Blätter des Faszikels hinzugefügt: »Fol. 1-1271 «. Auf der Rückseite der beiden vorderen Faszikeldeckel ist die Folienanzahl vermerkt, und zwar wurde im ersten Faszikel (der die Akten der Personen mit den Anfangsbuchstaben A-L enthält) mit jedem Buchstaben die Zählung neu begonnen. Die Foliierung wurde am 23. Juni 1933 durchgeführt, eine Revision erfolgte am folgenden Tag durch Franz Lang. Der zweite Faszikel wurde (wie bereits erwähnt) durchgehend am 14. Juni 1933 von Lang foliiert (fol. 1-1271), und zwar umfassen die Folien 1-300 die auf der Vorderseite dieses Faszikels angeführten Betreffe Qualifikationsberichte des Jahres 1887, den Nachtrag zu den Personalakten (Buchstaben D-K, 1891-1895) und die organisatorische Fragen betreffenden Schriftstücke aus den Jahren 1860-1880. Die Frage, die sich zunächst stellte, war die Zugehörigkeit der Akten 1891-1895 (Buchstaben D-K), fol. 59-126. Nach längerer Überlegung wurde entschieden, diese Schriftstücke derzeit nicht in die anderen Buchstaben einzuordnen, da einerseits zeitlich ein gewisser Zwischenraum zwischen diesen beiden Gruppen von Personalakten liegt und andererseits vielleicht die noch fehlenden Akten dieser zweiten Reihe (also die Buchstaben A-C und L-Z) gefunden werden könnten. Außerdem spricht noch ein anderer gewichtiger Grund gegen die Einordnung dieses Selekts. Die umfangreichere Gruppe der Personalakten lag buchstabenweise in Umschlägen, welche die Namen jener Personen trugen, deren Akten sich in dem entsprechenden Konvolut befinden. Es findet sich unter den Personen des Nachtrags (D-K) eine einzige (Gilbert Graf von Hohenwart zu Gerlachstein), die auch in der umfangreicheren Aktengruppe (A- Z) vertreten ist. Da sich auf dem »Namensumschlag« zu diesen Dokumenten kein Hinweis auf die Namen der kleineren Gruppe findet bzw. der Akten Hohenwart nicht übertragen wurde, kann man wohl von einer beabsichtigten Trennung sprechen." |
| Im Jahr 2026 fielen während Ordnungsarbeiten an den Annexen der Administrativen Registratur bei den nur grob beschrifteten Kartons am Ende der Reihe der Serie Budget- und Kassenwesen, Fonde (BKF) vier große Archivkartons auf, die mit 'GPH' beschriftet waren. Nach Durchsicht des Inhalts wurde schnell klar, dass es sich hier um die Fortsetzung des von Brettner-Messler 1993 behandelten Selekts vertraulicher bzw. geheimer Personalakten (GPA) des Ministeriums des Äußern handelt. Die nunmehr in den Kartons 4-11 verzeichneten Akten [derzeit noch in Bearbeitung] sind alphabetisch sortiert und tragen den Namen des betreffenden Beamten in Rot am rechten oberen Eck, teilweise nachträglich von der Hand Josef Karl Mayrs (?) mit Bleistift oder blauem Stift ergänzt. Zum Teil lassen sich Schriftstücke oder Aktenteile anhand der angebrachten Rubriken und Signaturen als dem Kabinett des Ministers oder den 'normalen' Personalfaszikeln der Administrativen Registratur entstammend identifizieren, zum überwiegenden Teil aber wurden die Schriftstückewohl unmittelbar nach Entstehnung aufgrund des besonders vertraulichen Charakters gesondert aufbewahrt. Einige Personalakten stammen aus der Registratur/dem Archiv der Gesandtschaft in Bern und sind noch in den charakteristischen orangenen Umschlägen des Berner Gesandtschaftsarchiv erhalten. |
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Angaben zu verwandtem Material |
| Veröffentlichungen: | Horst Brettner-Messler, Aus vier Kontinenten. Wiederentdeckte Personalakten des k. u. k. Ministeriums des kaiserlichen Hauses und des Äußern. In: Elisabeth Springer/Leopold Kammerhofer et al. (Hgg.), Archiv und Forschung. Das Haus- Hof- und Staatsarchiv in seiner Bedeutung für die Geschichte Österreichs und Europas (Wiener Beiträge zur Geschichte der Neuzeit 20, Wien/München 1993) 240-267. |
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Verwandte Verzeichnungseinheiten |
| Verwandte Verzeichnungseinheiten: | keine |
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Benutzung |
| Schutzfristende: | 31.12.1914 |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=708 |
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