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AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 630-6 Rauch von Wineda contra Schellenberg; Streit um die Erfüllung einer Heiratsgeldforderung durch Einsetzung in das Gut Allmendshofen (Donaueschingen), 1664-1677 (Akt (Sammelakt, Grundzl., Konvolut, Dossier, File))
Angaben zur Identifikation |
| Signatur: | AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia Antiqua 630-6 |
| Titel: | Rauch von Wineda contra Schellenberg; Streit um die Erfüllung einer Heiratsgeldforderung durch Einsetzung in das Gut Allmendshofen (Donaueschingen) |
| Entstehungszeitraum: | 1664 - 1677 |
| Frühere Signaturen: | Antiqua, Fasz. 674, Nr. 1 |
| Darin: | Vergleich der Brüder Burkhard, Ernst und Schweikhard von Schellenberg, die 1620 eine Erbteilung vereinbart haben, u. a. mit ihren Schwestern über deren Heiratsgeld: 1626 06 06 (Abschr.), fol. 6r-16r; 1626 12 04 (Abschr.), fol. 17r-21r; Vergleich der Brüder Burkhard und Schweikhard über die Aufteilung der Güter ihres verstorbenen Bruders Ernst; die mit dessen Gut zu Allmendshofen abgesicherte Pflicht zur Auszahlung des Heiratsgelds geht mit dem Gut auf Schweikhard über, 1631 06 25 (Abschr.), fol. 23r-26v; Urteil des Hofgerichts zu Rottweil im Streit zwischen Johann Heinrich Rauch von Wineda, Ehemann der Klägerin, und Johann Ludwig von Schellenberg, demzufolge Schellenberg der berechtigten Heiratsgeldforderung von 5.000 Gulden entweder durch eine hinreichend abgesicherte Schuldverschreibung nachkommen muss, wobei sich beide Seiten über entgangene Zinsen vergleichen sollen, oder dem Kläger das Gut Allmendshofen überlassen muss, 1659 02 11 (Abschr.), fol. 27r; Kommissionsbericht, 1665 08 29 (Ausf.), fol. 35r-111v, darin: Bericht an den Kommissar über die 1665 06 02 erfolgte Einsetzung der Klägerin in das Gut, 1665 06 03 (Ausf.), fol. 90r-93v; namentliches Verzeichnis der Allmendshofener Bauern (11) und Tagelöhner (14), die 1665 06 02 den Huldigungseid abgelegt haben, fol. 94r; Rechnung der impetrantischen Seite über rückständige Zinsen, fol. 100r; Prozesskostenrechnung ders. 1649-1665, fol. 101r-107v; weiterer Kommissionsbericht, 1666 05 06 (Ausf.), fol. 112r-130v, darin: Protokoll der in Meßkirch 1665 05 01 bis 1665 05 04 erfolgten Verhandlungen, fol. 115r-120v; Supplik der Gemeinde Allmendshofen an den Kommissar um Berücksichtigung des Umstands, dass sie bereits 1624 07 21 zusammen mit Ernst von Schellenberg gegen Ausstellung einer durch denselben ihr gegebenen Schadloshaltung eine Schuldverschreibung über 5.000 Gulden mit jährlicher Verzinsung von 250 Gulden gegenüber Dietrich Rollmann von Dattenberg, Komtur der Johanniterkommende in Villingen, ausgestellt habe, undat. (Abschr.), fol. 121r; Schuldverschreibung, 1624 06 21 (Abschr.), fol. 248r-251v; Schadloshaltung des Ernst von Schellenberg für die Gemeinde, 1624 07 21 (Abschr.), fol. 122r-123v; Verzeichnis der Abgaben Allmendshofener Untertanen, fol. 126r-127v; Vergleich zwischen Johann Ludwig von Schellenberg und Johann Jakob Ifflinger von Granegg, Bürgermeister von Villingen, über das Heiratsgeld von dessen Ehefrau Helena, geb. von Schellenberg, 1666 02 25 (Abschr.), fol. 155r-156v; Kommissionsbericht, 1667 01 05 (Ausf.), fol. 190r-202v, darin: Protokoll über die Verhandlungen in Meßkirch 1666 10 07 und 1666 10 08, fol. 193r-195v; Kommissionsrezess über die Einsetzung Schellenbergs in die Hälfte des Guts Allmendshofen, 1666 10 08 (Ausf.), fol. 197r-202v; Kommissionsbericht, undat. (Ausf.), fol. 205r-215v; desgl., 1668 10 27 (Ausf.), fol. 216r-232v über Forderungen des Schaffhausener Bürgers Johann Konrad Braun und des Villinger Johanniterkomturs Franz von Sonnenberg an den Einkünften von Allmendshofen; weitere Supplik der Gemeinde Allmendshofen betr. die ihnen von Ernst von Schellenberg gegebene Schadloshaltung, undat. [1669], fol. 259r-263v; Mandat der Schwäbischen Reichsritterschaft, Kanton Hegau, an die Gemeinde Allmendshofen, nach dem Verkauf des Guts von Johann Ludwig von Schellenberg an Fürst Franz Christoph von Fürstenberg-Meßkirch diesem nur mit Zustimmung und in Beisein eines ritterschaftlichen Vertreters oder mit schriftlicher Versicherung darüber, dass die Huldigung ohne Nachteil für das ritterschaftliche Besteuerungsrecht geschieht, zu huldigen, unter Verweis auf laufende Prozesse mit dem Fürst über die ritterschaftlichen Abgaben der zuvor ebenfalls von Schellenberg an Fürstenberg-Meßkirch verkauften Güter in Hüfingen, Mundefingen, und Behla, 1668 11 27 (Ausf.), fol. 272rv; Privileg Ferdinands III. für die Schwäbischen Reichsritter, 1652 05 15 (Abschr.), fol. 275r-280v. |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
| Kläger/Antragsteller/Betreff: | Rauch von Wineda, Kunigunde, Witwe, geb. von Schellenberg, später: Rauch von Wineda, Johann Kaspar von, ihr Schwiegersohn |
| Beklagter/Antragsgegner: | Schellenberg, Johann Ludwig von, Sohn des Schweikhard von Schellenberg |
| RHR-Agenten: | Rauch von Wineda: Tobias Sebastian Praun (1664); Schellenberg: Ehrenreich Harrer (1666) |
| Entscheidungen: | Vollstreckungsbefehl an Franz Christoph von Fürstenberg-Meßkirch, die Klägerin in das Gut Allmendshofen einzusetzen und es ihr so lange zu belassen, bis ihre Forderungen erfüllt sind, 1664 05 13 (Konz.), fol. 31r-32r; Befehl an die Kommission, Schellenberg (aufgrund der Forderungen seiner Ehefrau in Höhe von 4.500 Gulden an Allmendshofen) in die Hälfte des Guts (Jurisdiktionseinkünfte) einzusetzen, 1666 08 03 (Konz.), fol. 184r-185r, Kommissionsauftrag an den Bischof von Konstanz, zu prüfen, inwieweit die Forderungen des Rauch von Windeda mit der Übertragung der Hälfte der Einkünfte aus Allmendshofen und dem Zehnt zu Hüfingen und Mudelfingen abgegolten worden sind, dem Kläger notfalls noch weitere Güter des Beklagten zu übertragen und zu berichten, 1677 05 24 (Konz.), fol. 305r-308r. |
| Umfang: | Fol. 1-321 |
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Verwandte Verzeichnungseinheiten |
| Verwandte Verzeichnungseinheiten: | keine |
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Benutzung |
| Schutzfristende: | 31.12.1707 |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4157126 |
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