Angaben zur Identifikation |
Signatur: | AT-OeStA/HHStA RK Maximiliana 7-4-67 |
Titel: | Maximilian beauftragt die Schatzkammer zu Innsbruck folgende seiner Schulden und seiner Dienstleute zu bezahlen: Die Schatzkammer soll mit Jakob von Bryn (Brünn) wegen seiner Ansprüche verhandeln. Er wird ihn aber nicht mehr in seine Dienste nehmen; wenn er damit nicht zufrieden sei, soll ihn die Schatzkammer ins Gefängnis werfen. Veit Metzger und andere Rottmeister schulden einigen Wirten in Basel Geld. Die Schatzkammer soll den Wirten die Bezahlung von jährlich 50 fl. Rheinisch versprechen und kann sie auch auf den Gemeinen Pfennig in den Vorlanden verweisen. Weiters soll die Schatzkammer den Veit Metzger auch bei den Innsbrucker Wirten auslösen, ihm 10 fl. Rheinisch schenken und ihm sagen, dass er bis auf weiteres nicht gebraucht werde. Ein armer Wirt aus dem Elsass, bei dem Maximilian Schulden hat, ist in Innsbruck. Die Schatzkammer soll ihm zunächst 50 fl. Rheinisch geben und mit der weiteren Bezahlung bis zu Maximilians Ankunft in Freiburg warten. Die Schatzkammer soll dem Falkner Gillas 200 fl. geben und ihm befehlen, am 17. September in Memmingen auf weitere Befehle zu warten; desgleichen soll sie dem Falkner Weiflet 574 fl. geben. Maximilian hat den Falkner Hans Bayr dem Falkner Gillas zugeteilt, der ihn besolden und für seinen Unterhalt sorgen soll. Die Schatzkammer soll dem Falkner Teuschl 60 fl. schicken und ihm befehlen, am 17. September in Memmingen auf Maximilians Bescheid zu warten. Die Schatzkammer soll mit allen Wirten in Innsbruck verhandeln, dass sie seine Leute versorgen; Maximilain wird seinen Leuten befehlen, dafür zu bezahlen. Er schuldet dem Nikolaus von Brandis für seinen Dienst in Italien Sold und Darlehen. Die Schatzkammer soll mit ihm abrechnen und ihn heimziehen lassen. Die Schatzkammer soll dem Koch Virgilius, der ihm lange Zeit gedient hat, wöchentlich einen halben fl. geben und ihm womöglich eine Pfründe auf Lebenszeit verschaffen. Dem Sigmund Groß soll die Schatzkammer die 200 fl., die Maximilian dessen Frau als Hofgabe geben will, bar auszahlen und ihm auch wegen der anderen 300 fl. Bescheid geben, damit Maximilian von ihm nicht weiter belangt wird. Maximilians Harnisch ist von Mailand nach Bozen gekommen; die Schatzkammer soll dem Amtmann befehlen, den Harnisch sofort nach Innsbruck zu schicken. |
Entstehungszeitraum: | 29.08.1497 |
Stufe: | Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde) |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
Ort: | Steinach |
Sprache: | Deutsch |
Ansichtsbild: |
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Angaben zum Umfang |
Umfang: | fol. 213-214 |
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Angaben zur Benutzung |
Reproduktion vorhanden: | Digitale Aufnahme |
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Angaben zu verwandtem Material |
Veröffentlichungen: | RI XIV,2 n. 5223 |
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Verwandte Verzeichnungseinheiten |
Verwandte Verzeichnungseinheiten: | keine |
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Benutzung |
Schutzfristende: | 31.12.1527 |
Erforderliche Bewilligung: | Kein Zugang (Reservatbestand) |
Physische Benützbarkeit: | Nicht möglich |
Zugänglichkeit: | Ausgewählte Archivmitarbeiter/-innen |
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URL für diese Verz.-Einheit |
URL: | https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4395496 |
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