AT-OeStA/HHStA RK Maximiliana 7-4-68 Maximilian erteilt der Schatzkammer zu Innsbruck folgende Aufträge: Wilhelm Hawenhut soll bei seinem Wirt in Innsbruck ausgelöst werden und sich einen neuen Herrn suchen. Wenn er ein Hofkleid fordere, soll ihm ein schamlot geschenkt werden. Die Schatzkammer sol

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA RK Maximiliana 7-4-68
Titel:Maximilian erteilt der Schatzkammer zu Innsbruck folgende Aufträge: Wilhelm Hawenhut soll bei seinem Wirt in Innsbruck ausgelöst werden und sich einen neuen Herrn suchen. Wenn er ein Hofkleid fordere, soll ihm ein schamlot geschenkt werden. Die Schatzkammer soll Jörg von Liechtenstein bald abfertigen, damit er heimreiten kann. Die Schatzkammer soll dem Falkner Henickein sagen, dass Maximilian die "huenner vogl" und die Hunde abschaffen will; er soll in Innsbruck ausgelöst werden und mit ausreichender Zehrung in die Niederlande zurückkehren. Die Schatzkammer soll Kaspar von Spaur sagen, dass Maximilian ihn mit einem Pferd in seinem Hofgesinde behalten will, soll mit ihm abrechen und ihm bis zum Ablauf seines Dienstvertrages für das Pferd wöchentlich 2 fl. bezahlen. Maximilian will den Brascha und andere Welsche, die sich bei der Königin (Bianca Maria) aufhalten, nach Anweisung des Hofmeisters Niklas von Firmian abfertigen, damit sie "furderlich weg kumen." Lienhard Wallisser forderte von Maximilian Bezahlung seiner Dienste in Italien und anderswo. Die Schatzkammer soll ihm jährlich bis zur endgültigen Abrechnung 100 fl. bezahlen. Maximilian gewährt ihm bis auf Widerruf ein Dienstgeld von 50 fl. Die Schatzkammer soll Maximilian über den Bau der Orgel in Innsbruck und deren Kosten berichten. Anton von Wyldsperg hat bisher amHof gedient. Da Maximilian den Hofstaat verkleinern will, darf Wildsberg bis auf Widerruf heimziehen; er empfängt ein jährliches Dienstgeld von 100 fl. Die Schatzkammer soll den Wirt in Innsbruck, bei dem Maximilians Maultiere standen, bezahlen. Der Herr von Leiningen, der von Traun und Adrian von Brembd haben Maximilian um Geld gebeten; die Schatzkammer soll ihnen sagen, dass er derzeit kein Geld hat; sie sollen sich bis zu seiner Ankunft in Innsbruck gedulden. Die Schatzkammer soll den alten Trabanten je 3 fl. geben, die ihnen vom Liefergeld abzuziehen sind, damit sie sofort zu ihm kommen können. Die Schatzkammer soll für den Hengst, den Maximilian dem türkischen (Gesandten) schenken will, nach der Anweisung des Sattelknechtes Sigmund einen beschlagenen Sattel und Stirnkopf machen lassen und bezahlen. Die Schatzkammer soll die Wirte, bei denen sich Maximilians (Hof-)Kapläne befinden, veranlassen, diese zu ihm reiten zu lassen. Der Falkner Meisinger soll den Sohn und die Vögel des Falkners Henickhein zu sich nehmen und auf weiteren Bescheid Maximilians warten. Der Falkner Vetz (Utz Pruckner) soll sofort von Innsbruck nach Memmingen ziehen und dort auf weiteren Bescheid Maximilians warten.
Entstehungszeitraum:30.08.1497
Stufe:Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde)

Angaben zu Inhalt und Struktur

Ort:Steinach
Sprache:Deutsch
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Angaben zum Umfang

Umfang:fol. 215-218

Angaben zur Benutzung

Reproduktion vorhanden:Digitale Aufnahme

Angaben zu verwandtem Material

Veröffentlichungen:RI XIV,2 n. 5225
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1527
Erforderliche Bewilligung:Kein Zugang (Reservatbestand)
Physische Benützbarkeit:Nicht möglich
Zugänglichkeit:Ausgewählte Archivmitarbeiter/-innen
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4395497
 

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