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AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia APA 112-19 Meißen Hochstift, Bischof contra Karlowitz, Hans von; Auseinandersetzung wegen Landfriedensbruchs infolge finanzieller Forderung, 1558-1559 (Akt (Sammelakt, Grundzl., Konvolut, Dossier, File))
Archivplan-Kontext |
AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia APA 112 Mayer, Mörsberg, Meißen, Metz, Memmingen, Merseburg, Fugger, Mecklenburg, Mönchsroth, Mager, Tattenbeck, Rostock, 1544-1564 (Karton (Faszikel))
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Angaben zur Identifikation |
| Signatur: | AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia APA 112-19 |
| Titel: | Meißen Hochstift, Bischof contra Karlowitz, Hans von; Auseinandersetzung wegen Landfriedensbruchs infolge finanzieller Forderung |
| Entstehungszeitraum: | 1558 - 1559 |
| Darin: | Bericht des kaiserlichen Gesandten Boguslaw Felix von [Lobkowitz und] Hassenstein 1558 12 09, fol. 591r-594v |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
| Kläger/Antragsteller/Betreff: | Meißen Hochstift, Bischof |
| Beklagter/Antragsgegner: | Karlowitz, Hans von, Untertan des Kurfürsten von Sachsen |
| Gegenstand - Beschreibung: | Kläger beschuldigt Beklagten, ihm wegen einer angeblich ausstehenden Forderung einen Fehdebrief geschickt und Überfälle auf Untertanen, Schäfereien und Weinberge des Stifts unternommen zu haben. Damit habe Beklagter gegen den Landfrieden verstoßen. Der von Kläger angerufene Kurfürst von Sachsen als zuständige Obrigkeit sei nicht gegen Beklagten vorgegangen. Kläger bittet, für die Verurteilung des Beklagten gemäß Landfriedens und den Ersatz des entstandenen Schadens zu sorgen. Der vom Kaiser zum Kurfürsten von Sachsen entsandte Boguslaw Felix von [Lobkowitz und] Hassenstein berichtet, eine Inhaftierung des Beklagten im Kurfürstentum Sachsen sei nicht durchsetzbar. Er rät, Güteverhandlungen zwischen Kläger und dem Kurfürsten auch zu anderen Konflikten einzuleiten. Später berichtet Kläger, er habe sich unter dem Druck der militärischen Besetzung des gesamten Stiftsgebiets mit Beklagtem geeinigt. Kläger bittet, das kaiserliche Mandat gegen Beklagten und seine Ladung an den Kaiserhof aufzuheben. |
| Entscheidungen: | Kaiserlicher Befehl an den Advokaten am Reichskammergericht Dr. Wolfgang Preining, Kläger in seinem Prozeß gegen Beklagten wegen Landfriedensbruchs vor Reichskammergericht zu vertreten 1558 10 02, fol. 582rv; Kaiserliche Instruktion für den königlich-böhmischen Landvogt in der Niederlausitz und kaiserlichen Rat Boguslaw Felix von [Lobkowitz und] Hassenstein für seine Sendung zu [August] Kurfürst von Sachsen 1558 11 19, fol. 587r-590v; Kaiserliches Schreiben an August Kurfürst von Sachsen (Information über Mandat gegen und Ladung des Beklagten, Aufforderung, dafür zu sorgen, daß Beklagter den kaiserlichen Befehlen nachkomme) 1558 12 17, fol. 601r-602v; Aufforderung des Klägers, Inhalt seiner Einigung mit Beklagtem offenzulegen 1559 02 20 (Vermerk), fol. 606v; Weiterleitung des Berichts des Klägers über seine Einigung mit Beklagtem an Ferdinand Erzherzog von Österreich [1559 02 20] (Vermerk), fol. 606v |
| Umfang: | fol. 582-606; Akten unvollständig |
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Verwandte Verzeichnungseinheiten |
| Verwandte Verzeichnungseinheiten: | keine |
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Benutzung |
| Schutzfristende: | 31.12.1589 |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4301796 |
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